Wenig bekannte Zwiebelblumen

Nicht nur Gartenfreunde und Pflanzenliebhaber, jeder Mensch kennt Tulpen, Narzissen, Amaryllis und co. Aber die Palette der Zwiebelblumen ist wesentlich größer und es gibt auch sehr hübsche aber weniger bekannte, die man in seinem zuhause haben sollte. Ob Blumenzwiebeln oder Rhizome, alle lassen sich leicht pflegen und gut vermehren.

Die Tuberose – eine duftende Schönheit

tuberoseSie stammt vermutlich aus Mexiko und dort, wie auch in Marokko, in Ägypten aber auch in China und Südfrankreich wird sie in großem Stil angebaut. Die Tuberose, auch Nachthyazinthe oder Josefstab genannt ist eine sehr dekorative Pflanze aus der Familie der Spargelpflanzen. Ihre zierlichen weißen wachsartigen Blüten sind sehr dekorativ und ein echter Hingucker im Gartenbeet, in Kübeln und Töpfen. Darüber hinaus ist sie mit ihren langen Blütendolden eine sehr elegante und Aufsehen erregende Schnittblume, die sich in der Vase sehr lange hält. Das ganz besondere Highlight der Polianthes Tuberosa aber ist ihr intensiver Duft. Er wird auch von der Parfümindustrie sehr geschätzt. Im Grunde ist diese Zwiebelpflanze recht anspruchslos und pflegeleicht. Frost verträgt sie allerdings nicht.

Die Krötenlilie – schön wie eine Orchidee

tricyrtisEigentlich gibt es nicht nur eine sondern über 20 verschiedene Arten von Krötenlilien, lateinisch Tricyrtis). Sie stammen ursprünglich aus Asien, besonders bekannt sind die Japanischen und die Breitblättrigen Arten. Die Blüten dieser sehr dekorativen Zwiebelblume wirken wie Orchideen. Sie sind weiß oder gelb und übersät mit purpur- oder lilafarbenen Flecken. Manche Krötenlilien-Arten werden bis zu 1 Meter hoch, andere sind wesentlich kleiner. Die trichterförmigen Blüten erreichen einen Durchmesser von bis zu 5 cm. Die Pflanzen sind sehr robust, können ins Beet oder die Rabatte gepflanzt aber auch in Töpfen und Kübeln arrangiert werden. Auch als Schnittblume eignen sich die Tricyrtis sehr gut. Die Frostverträglichkeit einzelner Arten ist unterschiedlich, viele können bis minus 20 Grad Celsius durchaus vertragen. Im Topf gezogene sollte man kühl (bei max.5 Grad Celsius) überwintern.

Die Fackellilie – die Rakete unter den Lilien

kniphofiaIhren Namen hat sie daher, weil ihre großen orange-roten Blüten von weitem wie Fackeln aussehen. In ihrer Heimat Südafrika nennt man sie Raketenblume, ihr lateinischer Name ist Kniphofia. Die Staude wird an günstigen Standorten und guter Pflege bis 1,30 Meter hoch und blüht von Juni bis Oktober. Sie ist eine sehr hübsche und dekorative Rabattenpflanze, die auch in der Vase prächtig aussieht. Von den etwa 70 verschiedenen Unterarten der Fackellilie sind nur einige winterhart und auch die sollten bei strengem Frost etwas geschützt und abgedeckt werden.

Die Monarde

monardeSie hat viele Namen, heißt auch Indianernessel, Bienenbalsam, Bergamot, Goldmelisse oder Oswego-Tee. Monarden sind eine Gattung mit rund 20 Unterarten. Sie gehören zu den Lippenblütlern und stammen hauptsächlich aus Nordamerika. Die meisten Arten haben nesselartige gezahnte Blätter, daher der Name Indianernessel. Die Blüten erscheinen in der gesamten Farbpalette, sie reicht von reinweiß über gelb, rosa, rot, lila bis dunkelblau. Auffällig ist auch der angenehme Duft nach Zitrone und Bergamotte, der Bienen und Schmetterlinge anlockt. Die meisten Monarden-Arten sind winterharte Stauden, sehr ausdauernd und mehrjährig. Viele haben neben den Blüten auch schön gefärbte Hochblätter. Je nach Sorte werden die Stauden zwischen 20cm und über einen Meter hoch. Sie sind nicht nur sehr hübsche Beetpflanzen sondern auch haltbare Schnittblumen und sehr gut für herbstliche Trockensträuße geeignet. Ihr Duft bleibt auch nach dem Trocknen lang erhalt.

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